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Gemeinschaftsgarten

Letzter Beitrag Ende Januar? Ziemlich schwach. Die letzten Monate viel mit dem eigenen Kopf verbracht und danach Urlaub gegönnt - zu Recht. :-) Doch was nun?
Durch die Menge an immaterieller Spielereien und Tätigkeiten bekommt man schnell das Gefühl "nichts" am Ende des Tages geschafft zu haben. Mal was bodenständiges Schaffen, das wäre es. Also geht es raus in einen Gemeinschaftsgarten.

Ganz durch Zufall stießen wir auf ein ganz interessantes Vorhaben in Essen. Die Stiftung Zollverein hat unter dem - wie ich finde unkreativen und unpassenden - Projektnamen "Experiment Kleingarten" ein Stück Grabeland nahe dem Gelände der Zeche Zollverein zur Verfügung gestellt, auf dem man gemeinsam gärtnern kann. Mitmachen kann jeder zum Nulltarif.

Die Koordination? Erfolgt physisch und virtuell: Physisch; man trifft sich vor Ort und quatscht über Ideen. Jeder ist hier aber so frei und die Gruppe entsprechend tolerant, dass Änderungen einfach wirklich umgesetzt und Veränderungen nach eigenem Ermessen durchgeführt werden.

Virtuell; grundlegende Infos, die man vielleicht Zuhause nachlesen möchte, kann man in ein Chaos-Pad (URL: http://pad.ctdo.de/). Das coole ist: Der Link kann weitergegeben werden und jeder kann einfach frei und fröhlich Informationen austauschen - völlig kostenfrei und ohne Registrierung. 

Ich wohne dem Projekt derzeit noch bei, weil besonders am Anfang Veränderungen große Wirkung erzielen können. Ob mir die Beetpflege Spaß macht kann ich nicht sagen, ob die Zeit bei mir reichen wird auch nicht - zumindest jedoch als Ort des Austausches ist das eine schöne Sache. 

Positiv auffällig: Immer wieder tauchen finden Links anderer Gemeinschaftsgärten und Informationsveranstaltungen wie Webinare oder Begehungen den Weg zu dahin - und das obwohl nicht viel beworben werden musste. Hier wird deutlich, wie sehr übergreifende Vernetzung und Kombination der Online- wie Offlinewelt problemlos und einfach möglich ist. 

Es zeigt sich hier deutlich: Die Werkzeuge sind da, man muss sie nur nutzen.

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